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fair · freundlich · füreinander
Grundschule Wentorf - Das sind wir.
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Schulprogramm

1. Unser Leitbild

In unserer Schule respektieren wir uns alle – Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, die Schulsozialarbeit, das Kollegium der OGS, die Eltern, das Verwaltungspersonal, die technischen Mitarbeiter und die Mitarbeiter der Lebenshilfe.

Gemeinsam übernehmen wir alle die Verantwortung für die Gestaltung unseres Lebensraumes Schule nach dem Motto:

„Fair-freundlich-füreinander. Das sind  wir.“

Uns ist wichtig:

  • ein schülerorientierter Unterricht, der eigenverantwortliches Lernen fördert
  • individuelle Fähigkeiten und Fertigkeiten anzunehmen und weiterzuentwickeln
  • ein optimales Fördern und Fordern
  • Qualitätssicherung und stetige Optimierung des Unterrichts
  • die ganzheitliche Betrachtung und die Anerkennung von Leistung
  • ein gemeinsames Miteinander als Basis des sozialen Lernens
  • eine enge Kooperation mit den Kitas für einen optimalen Übergang zur Grundschule
  • eine enge Kooperation mit dem Gymnasium und der Gemeinschaftsschule in Wentorf für einen optimalen Übergang an die weiterführenden Schulen
  • die systematische und kontinuierliche Weiterqualifizierung unserer Lehrkräfte
  • die engagierte Mitarbeit aller an Schule Beteiligten und mit unserer Schule verbundenen Gremien
  • ein stetiger Austausch mit der OGS
  • eine enge Zusammenarbeit mit dem Elternhaus
  • die Öffnung der Schule nach außen

 

2. Unsere Schule

Unsere Schule ist eine 4-5-zügige Schule mit einem offenen Ganztagsangebot. Gemäß der Grundschulordnung des Landes Schleswig-Holstein, unseres Schulmottos und in Zusammenarbeit mit unserem Schulträger, den Eltern der uns anvertrauten Kinder und unseren außerschulischen Partnern bereiten wir gemeinsam in Bildung, Entwicklung und Forschung die Grundlagen der Zukunft der Kinder unserer Gemeinde.
Unser Kollegium ist mit über 20 Lehrerinnen und Lehrern, das durch die Kolleginnen des Förderzentrums Schwarzenbek verstärkt wird, gut aufgestellt und unterrichtet die Grundschulkinder in den Klassenstufen 1-4. Es wird von einer Schulsozialarbeiterin und einem Schulassistenten unterstützt. Am Nachmittag betreuen und begleiten die Kräfte der OGS die Schülerinnen und Schüler. Als Ausbildungsschule bieten wir Referendarinnen und Referendaren die Möglichkeit, sich in ihrem Berufsfeld zu erproben und die Lehrerausbildung mit dem 2. Staatsexamen abzuschließen.

Das Schulhaus am Wohltorfer Weg ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar und wurde in den Jahren 2012/13 in einer „Öffentlich-Privaten Partnerschaft“ (ÖPP) erbaut. Es entspricht in sicherheitstechnischer und pädagogischer Hinsicht den modernsten Standards und bietet unseren Schülerinnen und Schülern in allen Klassen- und Fachräumen eine neuwertige und moderne Ausstattung.  Jeder Klassenraum hat einen angrenzenden Gruppenraum, der für binnendifferenzierende Unterrichtsformen genutzt wird. Alle Klassen- und Fachräume sind mit einem  interaktiven „Whiteboard“ zur Gestaltung eines medialen und modernen Unterrichtes ausgestattet. Auch der Sicherheit der Kinder wird in besonderer Weise Rechnung getragen; die Klassenzimmer sind miteinander verbunden und können im Notfall über einen Extrakorridor verlassen werden.

Die Aula ist unser zentraler Ort für offizielle Veranstaltungen, Vorführungen musikalischer, tänzerischer und darstellender Projekte sowie für Events unserer Gemeinde und Partner. Neben einer großen Bühne bietet sie im Innenraum und auf einer Empore Platz für ca. 300 Zuschauer.

In zwei Musikfachräumen mit diversen Musikinstrumenten musizieren wir und lehren die Grundlagen der Musikerziehung. In einem Kunst- und in einem Werkraum lernen die Kinder den Umgang mit verschiedenen Werkzeugen u.a. zur Erstellung von Bildern und Kunstobjekten mit verschiedenen Techniken. Unser Forscherlabor bietet Raum und Möglichkeiten für die Entdeckungen und das Experimentieren in den vielfältigen Themenfeldern des HWS-Unterrichtes. In der Zweifeldsporthalle gibt es Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten und Bewegung für die kindgerechte sportliche Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler.

Die Lebenshilfe e.V. versorgt unsere Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte und Gäste regelmäßig von 12:00 – 14:00 Uhr mit ausgewogenen und abwechslungsreichen Speisen, darunter ist stets auch ein vegetarisches Gericht. Ein Wasserspender steht allen offen und frei zur Verfügung.        

In der Zeit von 12:00 bzw. 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr bieten pädagogische Mitarbeiter unserer OGS allen angemeldeten Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 1-4 nach Unterrichtsende eine Hausaufgabenbetreuung, diverse Kurse zur Bildung und Freizeitgestaltung sowie Möglichkeiten für interaktive Spiele und Entspannung an.  

Die Grundschule Wentorf versteht sich als innovative Schule, die sich in den letzten Jahren auf vielfältige Weise weiterentwickelt hat. Durch regelmäßige Fortbildungen, Schulungen und Unterrichtsbesuche - auch in anderen Schulen - qualifiziert sich das Kollegium für wichtige und aktuelle pädagogische und erzieherische Aufgabenfelder.

Der Rhythmus unseres Schulvormittages gestaltet sich wie folgt:

  Zeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

ab 7:55

gleitender Unterrichtsbeginn
1. Std. 8:05 - 9:00  
Pause: 15 Minuten
2. Std. 9:15 - 10:10  
Pause: 5 Minuten
3. Std. 10:15 - 11:00  
Pause: 20 Minuten
4. Std. 11:20 - 12:05  
Unterreichtsschluss Klasse 1 und 2 bzw. Pause: 15 Minuten
5. Std. 12:20 - 13:05
Unterricht in den Klassen 3 + 4
bzw. Förderunterricht Klasse 1 + 2
Unterrichtsschluss Klasse 3 und 4
bzw. Förderunterricht Klassen 3 + 4

 

Bei Abwesenheit einer Lehrkraft bleiben die verlässlichen Schulzeiten stets gewahrt und es treten die Maßnahmen des Vertretungskonzeptes in Kraft.

 

3. Schülerinnen und Schüler im Zentrum des Unterrichts

3.1. Lernen und Lehren

Der Unterricht an unserer Schule soll den Schülerinnen und Schülern den vielfältigen Erwerb von Methoden- und Handlungsstrategien ermöglichen, damit sie sich zunehmend neue Lebens- und Lernkompetenzen erschließen.

Grundlage des Unterrichts ist die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen, die zur Erlangung der Lernkompetenzen (Sach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz) führen. Wir legen Wert auf einen schülerorientierten Unterricht, in dem selbstorganisierte und selbstgesteuerte Phasen das eigenverantwortliche Lernen der Schülerinnen und Schüler ermöglichen. Es findet ein sinnvoller Wechsel zwischen offenen und gebundenen Unterrichtsformen statt. Außerschulische Lernorte werden in die Unterrichtsarbeit eingebunden. Fächerübergreifendes Unterrichten ist uns ein großes Anliegen, denn das Lernen in Zusammenhängen ermöglicht dem Kind einen umfassenden Überblick über seine Lebensumwelt.


3.2. Fördern und Fordern

Kinder haben unterschiedliche Neigungen und Begabungen. Um ein gemeinsames Lernen zu ermöglichen, fangen wir in den Fächern die Lernrückstände und Lernschwierigkeiten auf, analysieren die individuellen Lernausgangslagen und entwickeln besondere Begabungen und Fähigkeiten der Kinder weiter.

Zu unseren binnendifferenzierenden Maßnahmen gehören:

  • Differenzierte Arbeitsmaterialien (qualitativ und quantitativ)
  • Unterschiedliche Schwierigkeitsstufen beim Stationslernen
  • Differenzierung bei Lernkontrollen
  • Unterstützung durch Kolleginnen des Förderzentrums


Zu unserer Intensivförderung gehören:

  • Deutsch als Zweitsprache (DaZ-Unterricht) in Klasse 1-4
  • Rechtschreib-Förderunterricht
  • Lese-Förderunterricht
  • Lese- und Rechtschreibkurse (LRS)
  • Mathematik-Förderunterricht
  • Englisches Theater


Besonders begabte Kinder fördern wir individuell durch verschiedene pädagogische und inhaltliche Maßnahmen.

Zur Förderung hochbegabter Kinder zählt für uns:

  • Die Eingangsstufe kann in einem Jahr durchlaufen werden.
  • Ein Kind kann frühzeitig eingeschult werden oder eine Klasse überspringen.
  • Einseitig hochbegabte Schülerinnen und Schüler können mit einem entsprechenden Lernplan Teilunterricht in einer höheren Klasse erhalten.
  • Das selbstständige Arbeiten und forschendes Lernen kann in selbst gewählten Projekten und durch offene Fragestellungen erfolgen.



3.3. Leistungsbewertung

Unser Leistungsbegriff ist primär ein pädagogischer. Die Leistungsanforderungen und Bewertungskriterien für die jeweiligen Jahrgangsstufen werden in den Fachkonferenzen festgelegt.

Im 1. Halbjahr der ersten Jahrgangsstufe erhalten die Eltern eine Rückmeldung über das Lern- und Arbeitsverhalten der Kinder im Rahmen eines verbindlich durchzuführenden Gespräches. Am Ende des 2. Halbjahres der ersten Jahrgangsstufe erhalten die Kinder tabellarische Zeugnisse, die die Leistungen in den Fächern und Auskunft über die verschiedenen Kompetenzen des Lern- und Arbeitsverhaltens geben. Bis zum Ende der 2. Jahrgangsstufe erfolgt eine Beurteilung mithilfe eines Kompetenzrasters. Ab der 3. Klasse werden die Leistungen in Zensuren ausgedrückt, die sich aus Klassenarbeiten, Arbeitsplänen, Präsentationen, mündlicher Mitarbeit und Arbeitsverhalten zusammensetzen. Inhalte und Umfang der Klassenarbeiten sowie deren Bewertungskriterien werden auf Fachkonferenzen verbindlich festgelegt, um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten.


3.4. Soziales Lernen

Das Entdecken eigener Stärken und Schwächen ist ein wesentliches Element auf dem Weg zur Persönlichkeitsentwicklung. Schulanfängerinnen und Schulanfänger kommen mit sehr unterschiedlich ausgeprägten Voraussetzungen in die Grundschule. Um ein harmonisches Miteinander und damit verbundenes effektives Lernen zu ermöglichen, gilt es, soziales Lernen als einen vertrauensvollen, gewaltfreien und kooperativen Umgang miteinander zu betrachten. Die Offenheit gegenüber anderen Menschen und Kulturen ist Voraussetzung.

Die Schulordnung strukturiert und regelt das Zusammenleben der Kinder und Lehrkräfte im Schulalltag, damit alle respektvoll miteinander umgehen.

Mittelpunkt des sozialen Lernens ist das gemeinsame Miteinander während des Unterrichts und Schullebens.
Feste Bestandteile hierzu sind:

  • Schulfrühstück

Die Leistungsfähigkeit der Kinder hängt eng mit Gesundheit und Wohlbefinden zusammen. Daher kommt dem Schulfrühstück eine besondere Bedeutung zu; ein gemeinsam eingenommenes Frühstück ist nicht nur unter Ernährungsgesichtspunkten wichtig, sondern stärkt ebenso die sozialen Kompetenzen. Das gemeinsame Schulfrühstück ist ein fester Bestandteil des Schulvormittages.

Ferner fördern auch weitere Aktivitäten wie Wandertage, Klassenfahrten, Ausflüge, Projekte, Klassen- und Faschingsfeiern, Theaterbesuche, Lesungen in der Bücherei, Unterricht an anderen Orten u.a. in gleicher Weise das soziale Lernen.
                        

  • Prävention

Seit dem Schuljahr 2013/14 wird in enger Zusammenarbeit der Lehrkräfte und der Schulsozialarbeit systematisch in der 1. Jahrgangsstufe mit dem speziellen Trainingsprogramm „Lubo aus dem All“ gearbeitet. Hierbei handelt es sich um ein Trainingsprogramm zur frühzeitigen Förderung sozial-emotionaler Basiskompetenzen, um unangemessenem Verhalten und dem Entstehen von Gewalt entgegenzuwirken und Lernvoraussetzungen zu verbessern. Die „Lubo“-Stunden sind in dem Stundenplan fest integriert.

Außerdem arbeitet die Grundschule Wentorf bereits seit vielen Jahren mit der „pro familia“ Geesthacht zusammen. So durchläuft  jede 4. Jahrgangsstufe ein dreitägiges Präventions-Trainingsprogramm, das für diese Altersstufe erarbeitet wurde. Seit 2012 nimmt die Grundschule Wentorf am Projekt „Ziggy zeigt Zähne“ von „pro familia“ teil. Dieses Präventionsangebot gegen sexuellen Missbrauch und Gewalt ist speziell für Kinder im Grundschulalter, für deren Eltern und Lehrkräfte entwickelt worden.

Eine weitere wichtige präventive Maßnahme ist der Klassenrat. Hierbei setzen sich die Schülerinnen und Schüler einer Klasse mit der Klassenlehrkraft und auf Wunsch auch der Schulsozialarbeiterin zusammen, um gemeinsam ihre Probleme und Sorgen zu besprechen und Lösungen zu finden. Dabei lernen sie, Strukturen und Regeln der Demokratie kennen und anzuwenden.

  • Trainingsraum

Zum zweiten Schulhalbjahr 2014/15 ist die schrittweise Einführung eines Trainingsraumes geplant. Eine Arbeitsgruppe, unter der Leitung unserer Schulsozialarbeiterin Frau Padel, ist damit beschäftigt, das ursprünglich von William T. Powers entwickelte Konzept auf die Grundschule Wentorf zu übertragen.

Die Trainingsraummethode dient dazu, bei Unterrichtsstörungen möglichst schnell und nachhaltig wieder eine geordnete Unterrichtssituation herzustellen. Betroffene Schülerinnen und Schüler sollen bei der Bewusstmachung ihrer Verhaltensziele und bei der Entwicklung von Handlungsalternativen unterstützt werden, um langfristig angemessene Verhaltensweisen aufzubauen und zu festigen. Außerdem soll die Fertigkeit trainiert werden, eigenes Handeln zu reflektieren und zu steuern und Regeln einzuhalten.

Darüber hinaus wird soziales Lernen auf den Elternabenden regelmäßig thematisiert.

 

3.5. Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit versteht sich als ein professionelles, sozialpädagogisches Angebot, das durch verbindlich vereinbarte und gleichberechtigte Kooperation von Jugendhilfe und Schule dauerhaft im Schulalltag verankert ist. Angebote und Methoden der Jugendhilfe werden somit integrativer Bestandteil der Schule. Durch die ganzheitliche Sichtweise von Schülerinnen und Schülern, die systematische Herangehensweise an Problemlagen und
den Grundsatz der Freiwilligkeit wird versucht, mit allen Beteiligten Veränderungs- und Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln und umzusetzen.
Die Schulsozialarbeit bietet Hilfen in Form von Konflikt- und Krisenintervention, Erziehungsberatung sowie präventiv ausgerichtete Leistungen im Bereich der Konfliktlösung und des Sozialverhaltens an.
Das Angebot richtet sich gleichermaßen an:

  • Schülerinnen und Schüler
  • Eltern
  • Lehrerinnen und Lehrer

Die Schulsozialarbeit nimmt von ihrem Rollenverständnis her eine neutrale Position ein. Das bedeutet: Sie ist überparteilich und nimmt eine vermittelnde Rolle ein, um Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen zu unterstützen und weiterführende, neue Impulse zu geben.

In der Konfliktintervention wird fachlich qualifizierte Beratung für alle, die nach Auswegen oder Veränderungen suchen, Unterstützung und Hilfe in Erziehungssituationen wünschen oder im schulischen Kontext etwas verändern wollen, angeboten. Die Beratung ist vertraulich, freiwillig und kostenfrei. Beratung gelingt immer dann, wenn der Wunsch zur Veränderung mitgebracht wird und die Bereitschaft vorhanden ist, in den Perspektivenwechsel zu gehen. Maßnahmen zur Konfliktintervention sind als kurze mittelfristige Hilfen angelegt. Die Betrachtung des schulischen und familiären Kontextes und die Anregung von Veränderungsprozessen in beiden Systemen (Schule und Familie) sind oft notwendig, hilfreich und zielführend. Die Schulsozialarbeit versucht problematische Situationen in ihrer Ganzheit zu erfassen, kontextbezogen zu verstehen und daraus mit allen Beteiligten neue Perspektiven und Lösungen zu finden sowie eine Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten zu erreichen und umzusetzen. Eltern, Schülerinnen und Schüler können sich im Rahmen schulbezogener Problemlagen oder bei Erziehungsfragen in der Schule von ihr beraten lassen. Des Weiteren ist sie zur Unterstützung in Krisensituationen zuständig. Unterrichtsbegleitungen, Gespräche mit den Schüler/innen, der Austausch mit den Fachkräften, das Hinzuziehen schulexterner Unterstützungssysteme sowie das Hinzuziehen der Eltern werden – sofern gewünscht und erforderlich – von ihr angeboten und angeregt.

3.6. Fortbildung

Die Fortbildungsplanung ist ein wichtiger Teil der schulischen Weiterentwicklung. Sich stets verändernde gesellschaftliche Anforderungen erfordern eine systematische und kontinuierliche Qualifizierung des Kollegiums und aller an Schule Beteiligten. Eine Steuerungsgruppe ermittelt den Fortbildungsbedarf, der sich aus den Leitzielen der Schule, den Inhalten der Fächer und den ministerialen Erlassen ergibt.

 

4. Offene Ganztagsschule

Nach der Schule entspannen, spielen, Interessantes erleben, Neues entdecken, mit Freunden zusammen sein und gemeinsam viel Spaß haben – das ermöglicht die Offene Ganztagsschule (OGS) den Schülerinnen und Schülern unserer Schule im Anschluss an den Vormittagsunterricht.

Während der Schulzeit ist die OGS für die Schülerinnen und Schüler montags bis freitags bereits vor Unterrichtsbeginn von 07:00 Uhr bis 08:00 Uhr und im Anschluss an den Unterricht von 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.

Das gemeinsame Mittagessen ist ein wichtiger Bestandteil des Zusammenlebens in der OGS. Die Grundschule verfügt über eine große, moderne Mensa. Dort können die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des pädagogischen Mittagstisches aus zwei frisch zubereiteten Gerichten, davon mindestens einem vegetarischen, auswählen.

Damit anschließend der Kopf frei ist für den Nachmittag, werden nach dem Mittagessen in kleinen Gruppen die Hausaufgaben erledigt. Hierzu stehen jeweils die Klassenräume zur Verfügung. Zahlreiche Hausaufgabenbetreuerinnen und –betreuer stehen den Kindern erklärend und unterstützend zur Seite.

Ab 14:00 Uhr beginnen in der Regel vielfältige Arbeitsgemeinschaften (AGs) aus dem handwerklich-kreativen, künstlerisch-musischen, naturwissenschaftlichen, hauswirtschaftlichen und sportlichen Bereich; sie finden in den Fachräumen der Grundschule statt.

Kinder, die keine AG besuchen, haben Zeit zum freien Spielen, Basteln und Lesen im Rahmen des offenen Betreuungsangebotes. Dafür stehen neben dem Außengelände und
der Turnhalle mehrere OGS-Räume mit verschiedenen thematischen Schwerpunkten zur Verfügung, wie der Fantasie-Welt, dem Kreativ-Land, der Spiel-Arena und der Ruhe-Oase.
In den Ferien ist die OGS jeweils eine Woche in den Frühjahrs- und den Herbstferien und mindestens drei Wochen in den Sommerferien geöffnet. Dann erwartet die Kinder zwischen 08:00 Uhr und 16:00 Uhr ein spezielles Ferienprogramm mit besonderen Aktionen und Projekten.

 

5. Kooperationspartner

Die Grundschule Wentorf ist eine offene Schule und kooperiert mit zuverlässigen institutionellen Partnern aus der Gemeinde, dem Landkreis, dem Land und dem Bund. Als Bindeglied zwischen den Kitas und den weiterführenden Schulen legen wir die pädagogischen Grundlagen in der Lehre und Bildung der uns anvertrauten Kinder. Daher arbeiten wir gerne mit unseren Partnern zusammen.

 

5.1. Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten

Mit allen Kindertagesstätten vor Ort pflegen wir eine enge Kooperation mit dem Ziel, die Kinder gemeinsam auf das Leben und Lernen in der Schule vorzubereiten und den Übergang positiv zu gestalten. Grundlage für die Umsetzung der gemeinsamen Aufgaben und Ziele sind die regelmäßigen Treffen und regelmäßigen Evaluationen.

5.2. Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen


Durch die Zusammenarbeit mit der Gemeinschaftsschule und dem Gymnasium Wentorf bereiten wir den Übergang an die weiterführenden Schulen vor. Im Zentrum steht dabei ein regelmäßiger Austausch innerhalb der Kollegien in Fragen der pädagogischen Ausrichtung und Zielsetzungen in den Fachbereichen, die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen in pädagogischen Fragen in der Übergangsphase unserer „ehemaligen Schülerinnen und Schüler“ sowie die Öffnung der uns gegebenen Räume zur Präsentation und Darstellung projektbezogener Ergebnisse.


5.3. Weitere Kooperationspartner


Zu den langfristigen Partnern unserer Schule gehören die „Verkehrswacht der Polizei Bad Oldesloe“, die ab der ersten Klassenstufe mit allen Schülerinnen und Schülern das sichere Verhalten auf dem Schulweg in Theorie und Praxis übt und die Kinder ab der dritten Klassenstufe auf die im vierten Schuljahr anstehende Fahrradprüfung vorbereitet. Ebenso unterstützt uns der ADAC durch die Bereitstellung vielfältiger Materialien zum Aufbau eines Fahrradübungsparcours und von Sichtwesten für die Erstklässler bei unserer Arbeit zur Verkehrserziehung.

Die Freiwillige Feuerwehr Wentorf unterstützt uns im Unterricht zum Thema „Verhalten im Notfall“ und „Brandschutz“. In einer einwöchigen Schulung werden die Kinder der Klassenstufe 3 in Theorie und Praxis für diese Themen und dem sicheren Umgang mit offenem Feuer sensibilisiert.

Unsere Partner für Darstellendes Spiel sind das Team der Kinderoper und das Englische Theater, welche die 3. und 4. Klassen im Wechsel alle zwei Jahre besuchen.

Im literarischen Bereich kooperieren wir mit der Bücherei Wentorf. Regelmäßige Autorenlesungen, Führungen durch die Bücherei, die Bereitstellung von themenbezogenen Bücherkisten und ein vereinfachtes Ausleihverfahren fördern die Informations- und Lesebereitschaft der Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 1 und sorgen damit für eine nachhaltige Lesefreude. Des Weiteren sind wir im Besitz einer Antolin-Lizenz und setzen diese für eine individuelle Leseförderung ein. Ferner unterstützt uns der Rotary-Club durch die alljährliche Vergabe ausgewählter Literatur für jeweils eine Klassenstufe.

Auch mit der Kirchengemeinde Wentorf arbeitet unsere Schule zusammen. Im Laufe eines Schuljahres sind die Kinder hier zu verschiedenen Gottesdiensten, wie z.B. zur Einschulung, zum Erntedankfest oder zum Abschluss ihrer Grundschulzeit eingeladen und können zusätzlich an altersgemäßen  Workshops wie dem Kinderbibelwochenende teilnehmen.

In einer vierteljährlichen partnerschaftlichen Aktion unterstützen wir durch die Kleiderspende der an unserer Schule zurückgelassenen Kleidungsstücke das Deutsche Rote Kreuz Reinbek, die diese für uns im caritativen Sinne weiter verteilt.

Im schulsozialen Bereich kooperieren wir mit dem „Allgemeinen sozialen Dienst“ (ASD) und dem Präventionsteam „pro familia“, das regelmäßig in der Klassenstufe 4 ein Projekt zum Thema „Gewaltprävention“ durchführt.

                            

5.4. Schulverein

Der Schulverein ist ein gemeinnütziger Verein, der allen offen steht. Ziel des Vereins ist es, die konzeptionelle Arbeit an unserer Schule ideell und materiell zu unterstützen und dabei die Schülerinnen und Schüler durch Aktionen wie dem Schulkleiderverkauf oder dem Verteilen von ausgewählten Snacks („Mac Möhre“) zu begleiten.

Darüber hinaus sammelt der Schulverein in verschiedenen Fundraising-Aktionen aktiv Spenden zur Finanzierung von Neuanschaffungen für das Schulleben sowie zur Unterstützung von Kindern.

6. Elternarbeit

Eltern wirken an der Grundschule Wentorf an vielen Stellen aktiv mit.  Die Lehrkräfte und Eltern  stehen in einem engen Kontakt und tauschen sich regelmäßig über die Lern- und Leistungsentwicklung der Kinder, besonders an den Elternsprechtagen, aus.
Zusätzlich werden wichtige Informationen von der Schulleitung, der Klassen- oder der Fachlehrkraft über die Postmappe und das Hausaufgabenheft mitgeteilt.

An regelmäßig durchgeführten Elternabenden wird ein Überblick über das aktuelle Schulleben, besonders über die Vorgänge und Vorhaben der betreffenden Klasse, gegeben.

Zum Schuljahresbeginn der 1. und 3. Klasse finden Elternvertreterwahlen statt. Eltern können sich zur Elternvertreterin/zum Elternvertreter wählen lassen; auch die Übernahme der Klassenkassenverwaltung ist möglich.

Als gewählte Elternvertreter/-innen sind Eltern auch Mitglied des Schulelternbeirates, deren gewählte Vertreter/-innen an den Schul- und an den Fachkonferenzen teilnehmen. Zudem nimmt der gewählte Vorstand des Schulelternbeirates an regelmäßigen Treffen mit der Schulleitung teil.

Darüber hinaus können sich alle Eltern als Begleitung für Ausflüge oder Klassenfahrten und als Helfer an Projekttagen und Festen engagieren.

 

7. Ausblick

Schule ist stets im Prozess, sowohl als Träger aktueller politischer Entscheidungen, als auch als Träger moderner wissenschaftspädagogischer Erkenntnisse. Daher ist Schule immer im Wandel und auf neue Aufgaben und Ziele ausgerichtet.
Diesbezüglich sind für uns die folgende Themen und Aufgaben wichtig:

a.)    Inklusion und Heterogenität
b.)    Fördern und Fordern  

Zur Fortführung und Optimierung dieser Aufgaben erarbeiten wir gegenwärtig für unser Forscherlabor ein Raum- und Unterrichtskonzept, entwickeln weiterführende Maßnahmen zur Kooperation mit den weiterführenden Schulen und planen den Aufbau einer Schulzeitung (Schülerredaktion).